Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon surfing-matze » Di Aug 02, 2016 3:13 pm

übrigens....da war gerade wieder eine rote sg2 in japan zu verkaufen. war leider gleich weg und ist in der heimat geblieben. der verkäufer war auch der mit der weiss refinishten. 890 euro. nicht gerade günstig schien aber auch in exellentem zustand und der versand war immerhin frei. lohnt sich also bei interesse immer mal wieder direkt in japan zu schauen.


890,- für ne rote in excellentem Zustand wäre nen Top Preis !!!! Allerdings vermute ich, wären noch ca. 22 % Einfuhrabgaben hinzugekommen... Dann liegt man bei ca. 1.100. Nuja - die Custom Colours waren noch nie günstig - von daher schockt auch das jetzt nicht so dolle. Meine sunburstene hat inkl. Versand und Abgaben ca. 750 gelöhnt (und ne Bundierung oben drauf halt noch) - aber das war zu anderen Zeiten, als man fürn Euro mehr Dollar bekommen konnte...Durch den gestiegenen Dollarkurs sind auch USA-Angebote weniger attraktiv geworden...

Ich bin ja auch meist auf 12ern unterwegs gewesen, aber hey - 11er Nickel rounds funktionieren auf meiner hellblauen Jag einfach fantastisch (Sound und Feeling). Also es MUSS nicht nur unbedingt verpflichtend so viel Metall sein. Klar kanns bei bestimmten Gitarren und für best. Sounds geil sein, aber bitte nicht mit Sport verwechseln :lol:
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon netto » Di Aug 02, 2016 6:41 pm

ja und welche stärke und marke hast du auf deiner sg? wie sieht es da mit dem schnarren aus? also wenn die höhen am amp mal voll drin sind. viele machen das ja gar nicht. ich gerade auch nur zu testzwecken. aber ich spiele eben zumeist clean und gerade auch noch neue saiten...weiß gar nicht was mir der gitarrenbauer da für eine marke drauf gemacht hat.
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon Plastiki » Di Aug 02, 2016 8:09 pm

surfing-matze hat geschrieben:
übrigens.... aber bitte nicht mit Sport verwechseln :lol:

Nein, der olympische Gedanke in dieser Disziplin lautet ja, glaube ich, ,,Das Bein schwingen ist alles!" :lol: (sorry, nochmal off topic)
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon netto » Di Aug 02, 2016 8:29 pm

was hält man denn so von mischsätzen?
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon Plastiki » Di Aug 02, 2016 9:28 pm

Ja, gute Frage. Ich glaube so in diese Richtung habe ich mich auch schon mal an das Forum gewendet, bezüglich Diskantsaiten. Als Ersatz. Ich kann mir aber vorstellen, das solche Experimente immer, bezüglich Ausgewogenheit im Klangbild, sehr subjektiv sind. Es kann durchaus sein, das der eine Gitarrist sein gesuchtes Klangbild findet, da er auch durch seine Anschlagsdynamik sehr gut damit klar kommt, und der andere sagt, nee, das geht ja gar nicht. Zum Beispiel: der eine mag Arpeggios, sanft gezupft, um Melodien aus dem gegriffenen Akord zu generieren, der Andere spielt lieber mal so härtere Dynamik, vom Rockabilly her kommend. Ich glaube das läßt sich schwer verallgemeinern, was da gut zusammen funktioniert. Ich möchte da aber jetzt gar nicht das Thema abwürgen, sondern lieber die Mitleser auffordern, Meinungen dazu zu bringen. Ist ja wirklich eine gute Frage von Netto.
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon LöD » Di Aug 02, 2016 9:51 pm

Hier ich...
Mein Senf:
Rock´n´Roll muss scheppern.
Ne im Ernst, ich finde es charmant, wenn man hört, dass da eine echte Gitarre mit Ihren konstruktionsbedingten Eigenheiten gespielt wird. Und ich bin auch der Meinung, dass man energiereiche Musik auch "energisch" spielen muss.
Und wenns dann scheppert - dann isses halt so.
Die 7,25" Halsradien an den alten Gitarren und die Cleansounds die man prügeln muss, dass es drückt.
Geht doch gar nicht anders als dasses scheppert.
Wo ist das Problem? :mrgreen:

Unf bzgl. Saitenstärken: Erstmal unabhängig von der Bespielbarkeit - was großteils Trainingssache ist:
Die Gitarre ist ein Saiteninstrument. Also der Ton kommt aus den Saiten. Eine dickere Saite schwingt mit viel mehr Masse und kann das Magnetfeld des PU viel stärker verändern und erzeugt viel mehr output für den Amp.
Das bedeutet man hat mehr Fülle im Ton und ganz grundsätzlich mehr Dynamik zur Verfügung von kaum Berühren der Saiten bis zum heftigsten Anschlag.
Also für mich war das eine Offenbahrung als mir mal ein älterer erfahrener Gitarrist empfohlen hat mal 11er anstelle 10er Saiten zu probieren. Das hat soviel im Drukc und der Klangfülle verbessert... (Auf ner Strat mit verzerrtem Sound) Dabei sind das nur ca. 10% mehr schwingende Masse vgl. mit 10er Saiten.
Bei cleanem Sound machen dickere Saiten noch mehr Unterschied, da muss ja aller Ton aus den Saiten kommen weil kein Verzerren den Ton verbreitert und das Sustain verlängert.

Lange Rede wenig Sinn:
lass scheppern und spiel die dicksten Saiten die Du noch komfortabel findest.
At least, that´s what I do...

Grüße
LöD
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon netto » Di Aug 02, 2016 10:34 pm

ich bin da eigentlich auch erst die letzte zeit auf den firlefanz mit den saiten und dem scheppern gekommen. man steigert sich da in was rein..schlimm schlimm. da in dem übungsraum ist so eine alte china les paul. die scharrt null bei flachster saiten lage! sowas putscht einen natürlich auf. (vielleicht sind die saiten auch uralt) nun springe ich musikalisch aber auch mal vom jazz zum surf zum schrabel punk oder auch mal nile rogers likes usw...
jaaa und das soll alles eine gitarre machen! meine ursprüngliche sichtweise war die vom löd. jedenfalls wurde mir heute ein mischsatz empfohlen . vorallem weil ich ja mit den dicken saiten probleme habe was das schnarren betrifft. ach ich nehm einfach erstmal 011. mal sehen wie das ist auf lange sicht. von den mischsätzen lese ich halt auch, anderen orts ,probleme mit der ausgewogenheit im klangbild. kann ich mir gut vorstellen. aber das will man ja nun auch nicht. vielleicht macht hier einer was mit mischsatz....
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon Plastiki » Mi Aug 03, 2016 12:09 am

LöD hat geschrieben:Hier ich...
Mein Senf:
Rock´n´Roll muss scheppern.
Ne im Ernst, ich finde es charmant, wenn man hört, dass da eine echte Gitarre mit Ihren konstruktionsbedingten Eigenheiten gespielt wird. Und ich bin auch der Meinung, dass man energiereiche Musik auch "energisch" spielen muss.
Und wenns dann scheppert - dann isses halt so.
Die 7,25" Halsradien an den alten Gitarren und die Cleansounds die man prügeln muss, dass es drückt.
Geht doch gar nicht anders als dasses scheppert.
Wo ist das Problem? :mrgreen:

Unf bzgl. Saitenstärken: Erstmal unabhängig von der Bespielbarkeit - was großteils Trainingssache ist:
Die Gitarre ist ein Saiteninstrument. Also der Ton kommt aus den Saiten. Eine dickere Saite schwingt mit viel mehr Masse und kann das Magnetfeld des PU viel stärker verändern und erzeugt viel mehr output für den Amp.
Das bedeutet man hat mehr Fülle im Ton und ganz grundsätzlich mehr Dynamik zur Verfügung von kaum Berühren der Saiten bis zum heftigsten Anschlag.
Also für mich war das eine Offenbahrung als mir mal ein älterer erfahrener Gitarrist empfohlen hat mal 11er anstelle 10er Saiten zu probieren. Das hat soviel im Drukc und der Klangfülle verbessert... (Auf ner Strat mit verzerrtem Sound) Dabei sind das nur ca. 10% mehr schwingende Masse vgl. mit 10er Saiten.
Bei cleanem Sound machen dickere Saiten noch mehr Unterschied, da muss ja aller Ton aus den Saiten kommen weil kein Verzerren den Ton verbreitert und das Sustain verlängert.

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lass scheppern und spiel die dicksten Saiten die Du noch komfortabel findest.
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Ja, und die Amps können ja genau das abbilden. Das ist wahrscheinlich genau die elektrotechnische Umsetzung vom Klangbild einer guten Stromgitarre. So aus dem Ideal der Lapsteels heraus.
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon surfing-matze » Do Aug 04, 2016 10:20 pm

Ich hab 11er auf der Sg3 - früher hatte ich 12 drauf (rounds).

Ich hab auf meiner Jazzy 12er rounds (hatte mal für kurze Zeit dickere drauf, das war aber irgendwie nix - Kraft hätte schon gereicht, aber hat sich für die Gitarre nicht gut angefühlt), hab ne Jag mit 11er rounds (nickel - ich mag die Rotosounds gerne) und eine mit 12 flats. Irgendwie kommt die mit den 11ern mindestens genauso geil wie die mit den 12er flats. Und man opfert eben - finde ich - doch etwas, wenn man auf dickere Drähte geht. Zumindest verlieren manche Klampfen etwas ihren süßen Twang dadurch (nicht alle - dazu müssen sie diesen süssen Twang erstma haben).

Mischsaätze wären interessant. Anders als so mancher Rockgitarrist, wären bei mir die tiefen Saiten eben nicht extra dick, sondern vergleichsweise dünner, die unumwickelten Saiten dafür können ruhig etwas mehr Metall haben. So grob in Richtung 11,5er Satz für die tiefen, 12,5er Satz für die hohen Saiten (mit plain G) Könnte geil sein !!!

Ach und Höhen voll rein !?!??! Jesses !!! Beware of the ice-peek ! :D
Früher hatte ich oft das Gefühl, dass mein sound zu dumpf auf den tiefen und zu schrill auf den hohen Saiten war... Heute kaum mehr... Lag hauptsächlich an den Gitarren, z.T. Saiten und auch ein klein wenig am Anschlag...
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon netto » Mo Aug 08, 2016 12:11 pm

tja oder eben auch der amp.....stelle fest daß meine sg 2 auf jedem amp anders klingt :) am blödesten eigentlich auf meinem. jedenfalls habe jetzt mal so einen mischsatz von rotosound drauf. von 10 auf 52. ich würde sagen klanglich kann man damit voll zufrieden sein auch was die ausgewogenheit betrifft. auch vom spielgefühl ist der unterschied eher zu vernachlässigen. das schnarren der dicken e und a saite ist allerdings wie gehabt. nicht dramatisch aber eben vorhanden . die saitenlage ist nicht extrem niedrig. habe die brücke schonmal zum test immer höher geschraubt. änderte sich fast nichts.
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon Plastiki » Mo Aug 08, 2016 2:57 pm

Na das klingt ja alles Merkwürdig!
Da ist dieses Lineal zum Prüfen der Bünde ein gutes Tool, wenn es exakt sein soll:

http://shop.gitabou.de/product/fret-roc ... u-pruefen/

Man überbrückt damit immer drei Bünde, wobei der Mittlere nicht hochstehen darf (kein ,,Schaukeln").

Desweiteren sind diese ,,Understring Radius Gauges" sehr gut, um die korrekten Radien am Steg einzustellen, falls das vorgesehen ist. :

http://shop.gitabou.de/product/radiusle ... us-gauges/

Kann man als interessierter Gitarrenfreund haben, wenn man selbst schrauben möchte, oder auch die Genauigkeit der Arbeit überprüfen möchte.
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon netto » Mo Aug 08, 2016 4:53 pm

nicht schlecht......ich glaube die bünde sind exakt abgerichtet. jedenfalls waren sie es beim gitarrenbauer mit seinen meßdingern.
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon Plastiki » Mo Aug 08, 2016 7:38 pm

Hmm, das deutet evtl. dann doch auf einen ,,weichen" Hals hin, oder das Längsprofil ist nicht ganz so optimal. Bei Zweiterem kann man sich nämlich bezüglich der Saitenlage auch täuschen. Die sieht dann vermeintlich hoch aus, ist aber dann eigentlich auf der gegriffenen Saite ziemlich ,,tief". Ist aber schwierig zu erklären. Wollte gerade noch eine Grafik ,,gimpen", habe das aber nicht gleich hinbekommen. Ich habe aber auf einem Forum eine Grafik bezüglich Neckreliefs gefunden (Beitrag #6):

http://images.google.de/imgres?imgurl=h ... 8&biw=1600

vielleicht kannst du dir damit Erklärungen herbeiführen (hab aber selbst nicht genau geschaut, ob das die Problematik genau beinhaltet!).
Ansonsten, auch mal den Hals durchbiegen, und mit anderen Instrumenten vergleichen. Evtl. merkst du da auch etwas über die Grundbeschaffenheit. Dann kann es evtl. schwierig werden, da die optimale Form der Hüllkurfe einzuschleifen (wenn die Halsresonanzen zu stark sind, und die Wechselwirkung mit der schwingenden Saite zum Schnarren führt.

VG


Edit:
ich selbst habe gute Saitenlagen einstellen können, wenn ich das Ski-Jump Profil (Grafik)geschliffen habe. Das scheint mir das Ideal (unterliegt aber bei akustik Instrumenten oftmals der Bewegung zwischen Hals und Korpus). Sollte bei solid-Bodies nicht ganz so relevant sein.
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon netto » Di Aug 09, 2016 9:48 am

oha...du schleifst da selber rum? soweit wollte ich eigentlich nicht einsteigen in die materie.....
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Re: Yamaha SG-2 / SG-3 Reissue?

Beitragvon Plastiki » Mi Aug 10, 2016 11:32 am

Nein, ich meine gar nicht das du selbst daran herumschleifen sollst, aber die evtl. die Ursache finden kannst. Das Profil kann man mit einem guten Stahllinial, was auf die Bünde gelegt wird einschätzen. Hilfsweise geht vielleicht auch, die Saite auf den ersten und letzten Bund drücken, und dann den Verlauf des Lichtspaltes zwischen Saite und Bundoberkante beobachten.
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