Temperaturabhängiger Sound?

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Re: Temperaturabhängiger Sound?

Beitragvon SanchoPansen » Do Feb 19, 2015 10:28 am

Moin,

schließe mich an. Habe das Stimmgerät so programmiert, dass das G eben ~10% drunter liegt, das war's dann aber auch schon.
Ach und Matze, ich spiele meist nur Barré, da ich finde, dass es wesentlich homogener klingt, wenn man alle 6 Saiten anschlägt.
Für mich klingt es so, als würde ich 'low end' verlieren, wenn ich z. B. von einem G als Barré auf D als normalen Akkord wechsle.
Ein Wechsel vom 3. zum 10. Bund klingt dann in meinen Ohren druckvoller. Ist natürlich selbstverständlich auch vom Song abhängig, aber es macht sogar Live in meinen Ohren einen wesentlichen Unterschied.
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Re: Temperaturabhängiger Sound?

Beitragvon simoncoil » Do Feb 19, 2015 3:26 pm

Der praktische Nutzen der Dinge, die wir hier besprochen haben, ist in meinem Fall zugegebenermaßen gleich null.

Tatsächlich ist es sogar so, dass meine tiefe E-Saite nicht oktavrein eingestellt ist, weil bei der Saitenlage, die nötig ist, damit die Saite beim Doublepicking nicht gegen die Bünde rattelt, der Saitenreiter gar nicht weit genug nach hinten geht. Schief klingt es aber noch nicht. "Mein" Techniker hat das Setup dann auch mal "korrigiert" und die Akkorde klangen dann etwas transparenter, würde ich sagen, aber praktikabel war das für mich letztlich nicht.

Vielleicht sollte ich das mit der tieferen g-Saite mal ausprobieren; danke für den Tipp, kannte ich so noch nicht. Der nächste Schritt wäre dann vielleicht, mal das spezielle Tuning von Jerry Donahue (Hellecasters) zu versuchen. Siehe hier.
Los Apollos - interplanetary surf music trio.
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Re: Temperaturabhängiger Sound?

Beitragvon SanchoPansen » Do Feb 19, 2015 3:49 pm

Oder auf einen temperierten Hals umsteigen ;-)
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Re: Temperaturabhängiger Sound?

Beitragvon Plastiki » So Feb 22, 2015 2:21 am

Klar, true temperament,
aber ein richtig guter Gitarrist schiebt und zieht die Töne dahin, wo sie sind oder sein sollen. Das ist bestimmt für Surf oder Popmusik nicht ganz so relevant, trifft dann aber bestimmt eher den Intonationscharackter eines Streichers.

@Simon: Ich hab noch H.Heyde im Regal, ich schaue da morgen auch mal wieder rein, bevor ich Mersene als Faksimile suche.

vg
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