mustang bridge mal wieder!

Alles über die wohl coolsten Musik-Instrumente

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon novamax » Fr Mai 29, 2015 2:05 pm

Teflonband ginge auch, aber ich hatte mich dagegen entschieden, weil das komplett um das Gewinde liegt und die Dämpfung somit definitiv in der Schwingungsstrecke liegt. Nähgarn liegt nur auf einer Seite im Gewindegang und erlaubt auf dem Großteil des Gewindes ungedämpften metallischen Kontakt (dürfte Loctite oder anderer Kleber auch so zulassen, wenn man das Gewinde nicht mit dem Spachtel füllt... :D).

Hört man den Unterschied? Keine Ahnung :lol: Aber mir schien einseitig applizierter Kleber oder Nähgarn sympathischer.
Andererseits stecken ja auch genug Leute gefaltete Papier-Visitenkarten als Shim zwischen Hals und Korpus und nehmen damit erfolgreich CDs auf... :)
novamax
Beachcomber
Beachcomber
 
Beiträge: 243
Registriert: Mo Feb 03, 2014 10:11 pm
Wohnort: Berlin

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon netto » Fr Mai 29, 2015 4:52 pm

LöD hat geschrieben:Andere Frage wann und warum muss man die Brücke verstellen, wenn sie einmal richtig eingestellt ist?
LöD



ähm ja....ich muß sagen daß ich mich zu einem gewissen grad an die schrauberei gewöhnt habe. manchmal denk ich och....mal eben etwas höher stellen für mehr sustain und klangfülle. um so weiter die saiten abstehen um so besser klingt die gitarre ja, leider. die saiten können dann eben besser ausschwingen. wenn ich es dann mal wieder möglichst handlich will, was die meiste zeit so ist, dann dreh ich die brücke wieder runter. und dann könnte es ja auch nochmal sein daß man die saitenstärke wechselt, eventuell....
:)
netto`s welt
netto
Surfrider
Surfrider
 
Beiträge: 737
Bilder: 0
Registriert: Mi Dez 21, 2011 2:58 pm

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon netto » Fr Mai 29, 2015 4:54 pm

mit dieser an anderer stelle erwähnten staytrem brücke hat man dieses poblem nicht?
netto`s welt
netto
Surfrider
Surfrider
 
Beiträge: 737
Bilder: 0
Registriert: Mi Dez 21, 2011 2:58 pm

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon novamax » Fr Mai 29, 2015 6:37 pm

Soweit ich Jake bei SG101 verstanden habe, sind Squier und AVRI Brücken verchromt und haben deshalb gröbere Toleranzen (die Gewinde-Bohrungen können vorm Beschichten möglicherweise nicht zu knapp gesetzt werden, und die Schichtdicke gerade an Kanten, Gewinden usw. wird nicht einheitlich hinzukriegen sein). Falls Vintage, Japan, Mexiko, Mastery und/oder Staytrem Brücken nicht verchromt wären (weil sie z.B aus Edelstahl wären, oder der Prozess da warum sich immer besser beherrscht ist) dann würd's erklären, das die zuverlässiger und weniger klapprig macht.

Wie dort schon gesagt, habe ich aber keinen Vergleich. Kann vielleicht jemand anders weniger spekulativ beantworten.
novamax
Beachcomber
Beachcomber
 
Beiträge: 243
Registriert: Mo Feb 03, 2014 10:11 pm
Wohnort: Berlin

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon fenderizer » Mo Jun 08, 2015 9:06 am

novamax hat geschrieben:Soweit ich Jake bei SG101 verstanden habe, sind Squier und AVRI Brücken verchromt und haben deshalb gröbere Toleranzen (die Gewinde-Bohrungen können vorm Beschichten möglicherweise nicht zu knapp gesetzt werden, und die Schichtdicke gerade an Kanten, Gewinden usw. wird nicht einheitlich hinzukriegen sein). Falls Vintage, Japan, Mexiko, Mastery und/oder Staytrem Brücken nicht verchromt wären (weil sie z.B aus Edelstahl wären, oder der Prozess da warum sich immer besser beherrscht ist) dann würd's erklären, das die zuverlässiger und weniger klapprig macht.

Wie dort schon gesagt, habe ich aber keinen Vergleich. Kann vielleicht jemand anders weniger spekulativ beantworten.

Soweit ich weiss, ist zumindet die Mastery aus Edelstahl und kann damit auf Verchromen, Vernickeln oder eine andere derartige Oberflächenbehandlung verzichten. Da Verchromen, Vernickeln etc. galvanische Verfahren sind, hängt die Schichtdicke immer von der Sättigung des Bades und der Verweildauer ab, was sich sicherlich nicht bis auf den letzten hunderstel Milimeter steuern läßt.
Insofern klingt die Annahme, dass man die Gewinde-Bohrungen vorm Beschichten mit möglicherweise etwas viel Toleranz ausführt, plausibel. Zu Enge Passungen ließen sich durch einen erneuten Gewinde-Schneidvorgang zwar wieder passend aufweiten. Erstens gibt es auch da noch gewisse Toleranzen, zweitens wäre dann die Beschichtung an der Stelle natürlich wieder hin, besonders, wenn die Verchromung beim Gewinde Nachschneiden abplatzt. Insofern wird das Nachschneiden natürlich - wenn irgend möglich - vermieden.

Gruß - der Fenderizer
they're coming to take me away hahaaa ...
Benutzeravatar
fenderizer
Surfrider
Surfrider
 
Beiträge: 751
Registriert: Mo Aug 15, 2005 5:39 pm
Wohnort: Kelkheim / Taunus

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon netto » Mi Jul 01, 2015 7:28 am

wie war das....ist diese brücke eine erwähnenswerte alternative?

http://www.ebay.de/itm/Gotoh-Tune-O-Mat ... 51d36258d0
netto`s welt
netto
Surfrider
Surfrider
 
Beiträge: 737
Bilder: 0
Registriert: Mi Dez 21, 2011 2:58 pm

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon LöD » Mi Jul 01, 2015 8:19 am

Nein, eher nicht, weil die nicht "svivelt" also hin und her kippt beim tremolieren. Das ist ja gerade DAS Feature der JM/JAG oder Mustang Bridge inkl. der Nachbauten von Mastery oder Staytrem.
LöD
Benutzeravatar
LöD
Beachcomber
Beachcomber
 
Beiträge: 272
Registriert: So Okt 09, 2011 8:56 pm

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon netto » Mi Jul 01, 2015 8:31 pm

ah ja stimmt.....vielen dank!
netto`s welt
netto
Surfrider
Surfrider
 
Beiträge: 737
Bilder: 0
Registriert: Mi Dez 21, 2011 2:58 pm

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon surfing-matze » Do Jul 02, 2015 8:48 am

hmm moment - muss kurz bzgl. einer der genannten zwischen-klugscheixxen:

Bei der Mastery Bridge ist das "sviveln" - also hin und her kippen beim Tremolieren nicht mehr möglich, weil die Zylinder der Bridge passgenau in die Thimbles reinpassen - die haben absolut null Spiel. Damit möchten man den Kontakt zw. Steg und Body für bessere Schwingungsübertragung verbessern. Daher gibts bei der Master extra 2 mögliche Zylindergrößen - für Japan und USA-Fenders eben - die haben nämlich verschieden große Radien bei den Thimbles, wo man die Brücke reintut.

Was besser ist ? Ich hab mir da noch keine abschließende Meinung gebildet, was ich besser finde. Von der Konstruktion / Qualität ist die Mastery echt super.
surfing-matze
Beachcomber
Beachcomber
 
Beiträge: 348
Registriert: Sa Feb 14, 2009 11:49 pm

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon LöD » Do Jul 02, 2015 9:56 am

echt? die Mastery bewegt sich auch nicht?
Hab noch nie eine in der Hand gehabt.
Mag ja technisch ne gute Lösung sein, sieht aber sch*** aus.
Und zu teuer ist das Ding auch noch.
LöD
Benutzeravatar
LöD
Beachcomber
Beachcomber
 
Beiträge: 272
Registriert: So Okt 09, 2011 8:56 pm

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon Birki » Do Jul 02, 2015 11:08 am

hi!

nein, die mastery rührt sich nicht. habs allerdings auch schon geschafft, die saiten von den reitern zu prügeln. staytrem gibts halt auch noch ....

lg
wolfi
Birki
Surfrider
Surfrider
 
Beiträge: 528
Bilder: 2
Registriert: Mo Dez 17, 2012 12:28 pm
Wohnort: Wien

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon Paulssilence » Do Jul 02, 2015 11:41 am

hi, die Mastery bridge sitzt theoretisch fest in den Thimbles ... die Reiter bewegen sich - konstuktionsbedingt - aber dennoch. Auch die Bridge an sich kann sich noch mitbewegen (vielleicht aber nicht mehr wenn man sich die originalen mastery thimles zulegt)
https://www.flickr.com/photos/mediawench/3713097921/

Für die Staytrem kann man beim Hersteller auch "Hülsen" kaufen, damit sie wirklich fest sitzt (sofern man das will)....

Ich benutze die Mastery seit 2008 oder 2009, würde aber dennoch eher die Bridge von Staytrem empfehen.... halber Preis und weniger trouble da der Radius fix ist (sofern man das mag)
Zuletzt geändert von Paulssilence am Do Jul 02, 2015 11:48 am, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Paulssilence
Beachcomber
Beachcomber
 
Beiträge: 138
Registriert: So Nov 30, 2008 4:41 pm
Wohnort: Ja

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon novamax » Do Jul 02, 2015 11:48 am

Ich weiß nicht, ob eine feste Brücke wirklich besser schwingt als eine bewegliche - Die Bewegungsreibung am Kontaktpunkt mag schon durch freies floaten etwas Energie vernichten, aber das Gros der Schwingung dürfte ja senkrecht übertragen werden (deshalb wohl die Break Angle Diskussion).

Dagegen kann ich mir prächtig vorstellen, wie gut der Saitenzug vor und nach der Brücke bei Vibrato-Betätigung mit einer Floating Bridge ausgeglichen wird im Vergleich zu einer festen Brücke mit Slip-Stick-Effekt (Haftreibung) unter Saitenzug... Eine feste Roller-Bridge würde ich noch nachvollziehen können, aber bei den Messerkanten-Auflagen einer Tun-O-Matic krampft sich mein Mechaniker-Magen regelrecht zusammen.

Ich verstehe auch nicht, warum alle auf die Stimmstabilität von Offsets schimpfen - Noch nie habe ich so bedenkenlos mit dem Whammy rumgerührt wie bei meiner (halbwegs passabel eingestellten) Jag und JM... Mag auch an dem kleineren Weg und damit weniger Saitenzugänderung liegen, aber die Mechanik spricht schon deutlich für die Floating Bridge.

Wenn ich es richtig verstehe, dann klingen Mastery und Staytrem halt vor allem deswegen besser, weil sie aus besserem Werkstoff mit genaueren Maßtoleranzen gebaut werden (Edelstahl ohne Verchromungsschicht) als die AVRI oder SQ VM, was vor Allem für die Dämpfung an den Gewindekontaktflächen eine Rolle spielen könnte. Insofern wäre ein Vergleich Vintage vs. Mastery/Staytrem interessant. Bisher hab ich dazu noch nichts gelesen, vielleicht ja auch, weil kaum jemand mit einer vintage Floating Bridge ein Problem hat...? Oder gibt's da jemanden mit persönlichen Erfahrungen?

Optisch gefällt mir die Staytrem auch deutlich besser als die Mastery,,, Dass niemand die vintage Brücken für einen guten Preis nachzubauen scheint, wundert mich schon - Die wär momentan meine erste Wahl.
novamax
Beachcomber
Beachcomber
 
Beiträge: 243
Registriert: Mo Feb 03, 2014 10:11 pm
Wohnort: Berlin

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon Paulssilence » Do Jul 02, 2015 12:03 pm

novamax hat geschrieben:Dass niemand die vintage Brücken für einen guten Preis nachzubauen scheint, wundert mich schon - Die wär momentan meine erste Wahl.


Was meinst du denn damit? Jede reissue fender kommt doch mit einer vintage style bridge, auch bestellbar als ersatzteil :?:

Übrigens arbeitet der fender custom shop an einem eigenen "improved" bridge design:
Bild

Bild
Benutzeravatar
Paulssilence
Beachcomber
Beachcomber
 
Beiträge: 138
Registriert: So Nov 30, 2008 4:41 pm
Wohnort: Ja

Re: mustang bridge mal wieder!

Beitragvon novamax » Do Jul 02, 2015 10:05 pm

Das Design ist schon very special - optisch perfect esa niche nicht, aber was es bringen soll (kürzere Stellwege scheint das Ziel zu sein) wäre schon interessant.

Hm... Bei Big T hab ich eine gefunden, aber die ist mit 89€ auch nicht viel billiger als eine Staytrem, und glänzt gehörig wie Chrom... Jake hatte ich bei SG101 auch so verstanden, dass die AV RI dieses Leiden mit der VM teilt... Die Rezensionen sprechen davon, dass die Schrauben sehr schwergängig sind, weil in Kopfbereich Wachs draufgepappt wurde - auch ne Idee gegen die Toleranzen.

Auf jeden Fall ist gut anders - So krieg ich auch meine Indonesien-Brücke toleranzfrei... Weißt Du, woher man eine günstige Brücke in tatsächlich Edelstahl bekommt? Also gerade nicht Reissues?
novamax
Beachcomber
Beachcomber
 
Beiträge: 243
Registriert: Mo Feb 03, 2014 10:11 pm
Wohnort: Berlin

VorherigeNächste

Zurück zu Instrumente

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron