Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

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Beitragvon Plastiki » Di Jan 28, 2014 10:36 pm

Hallo,
mal folgendes zur Diskussion, ist ja sonst nix weiter los hier:
Schränkt die Suche nach dem (vermeintlich) besserem Sound, welcher vermeintliches Postulat ist, die Kreativität im ,,Arrangement´´, oder überhaupt im Stilfindungsprozess ein? Weil geht ja nich immer alles mit den Settings. Und 25 Gitarren muß man sich ja auch nicht um den Hals schnallen.
Oder lieber straight ahead?

Ansonsten guck ich weiter H.Fischer- Hans Dampf in allen Gassen :mrgreen:
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon netto » Di Jan 28, 2014 10:44 pm

ja!
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon Plastiki » Di Jan 28, 2014 10:57 pm

Wie jetzt, lieber Fischer gucken, oder kreativ sein. Oder was jaaaaa?
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon netto » Di Jan 28, 2014 11:10 pm

ja die suche schränkt in gewisser weise ein.
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon Plastiki » Di Jan 28, 2014 11:36 pm

Und das war es auch, worauf ich hinaus wollte. Man kauft ja auch kein Malbuch wo alles schon vollgemalt ist. Oder eben Malen nach... .Unkreativ.
Aber schöne Sounds mit guten Melodien? Ja, man wird gebremst vom guten Sound. Weil einige Parts nicht so, wie gewohnt funktionieren.

Ist halt nur ne langweilige Diskussion. Auch für die Spanner.

Trotzdem weiter faulende Meinungen erwünscht.
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon netto » Mi Jan 29, 2014 12:18 am

ich finde das ist dein bisher bestes posting bzw. thread! ich muß da auch erstmal länger drüber nachdenken. es ist ja auch gleichzeitig so daß einen die lange suche nach einem sound widerum mit kreativität belohnt. die dann ganz alleine kommt ob der begeisterung über den neuen sound. andererseits sind wir hier im surf forum und ich denke die allermeisten verfolgen einen stringenten sound den es schon gibt bzw. gab. das ist natürlich nicht sonderlich kreativ. wobei, wie schon an anderer stelle erwähnt, finde ich das widerum auch sehr sympathisch sich so in eine untergangene epoche zu stürzen sie neu zu beleben.
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon Plastiki » Mi Jan 29, 2014 12:31 am

Da ich mich auch oft am Sound ergötze, und freue, hab ich teilweise Songs (Eigenes) wieder total vergessen. Bzw. ich hatte auch keinen Spass mehr, weil es ungewohnt/ neu klang, und auch von der Dynamik her nicht funktionierte, ich nicht auf die klangerzeugenden Mittel eingestellt war, wenn man was neues zugeholt hatte.
Gewohnheitstier eben. Ist ja eigentlich schade, und ich meine, das hemmt auch den jungen, unbedarften Geist in seiner Ausdrucksform.

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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon Plastiki » Mi Jan 29, 2014 12:54 am

Jau,
sorry, ich hatte noch an meinem post geschrieben, als du deinen schon abgesendet hattest.
Danke für die Lorbeeren, aber ich fand meinen Wacken thread als das Allerbeste hier, jemals. Und die guten Witze.:D Nee, Spass bei Saite.
Das mit der langen Suche nach seinem Sound sehe ich auch so. Wenn man da richtig drin ist, kann man das Instrument als Werkzeug nutzen. Ansonsten ist immer eine Neueinstellung auf die Peripherie von Nöten, was einem ja logischerweise auch neue Impulse gibt, aber eben auch ablenkt. Von wegen Kreativität meine ich, gibt es da genügend Spielraum.
Hab letztens mal in deiner Soundcloud rumgeschnüffelt. Ist ja auch eher experimentell?

Viele Grüße
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon Plastiki » Mi Jan 29, 2014 12:55 am

Jau,
sorry, ich hatte noch an meinem post geschrieben, als du deinen schon abgesendet hattest.
Danke für die Lorbeeren, aber ich fand meinen Wacken thread als das Allerbeste hier, jemals. Und die guten Witze.:D Nee, Spass bei Saite.
Das mit der langen Suche nach seinem Sound sehe ich auch so. Wenn man da richtig drin ist, kann man das Instrument als Werkzeug nutzen. Ansonsten ist immer eine Neueinstellung auf die Peripherie von Nöten, was einem ja logischerweise auch neue Impulse gibt, aber eben auch ablenkt. Von wegen Kreativität meine ich, gibt es da genügend Spielraum.
Hab letztens mal in deiner Soundcloud rumgeschnüffelt. Ist ja auch eher experimentell?

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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon Plastiki » Mi Jan 29, 2014 12:56 am

sorry, doppelt abgesendet.
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon netto » Mi Jan 29, 2014 9:31 am

ja surfmusik muß ich "heimlich" spielen. jedenfalls mehr für mich alleine. spiele auch schon lange nicht mehr in bands. hab allerdings auch noch nie gehört daß hier irgendwer sowas in der richtung surf macht. ich glaube die sache mit dem sound und der kreativität ist auch eine typenfrage und ein weites feld. vielleicht fällt ja anderen auch noch was dazu sein. ich hab eigentlich immer die ansicht vertreten daß ein guter song auch auf dem schlechtesten equipment funktionieren muß.
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon simoncoil » Mi Jan 29, 2014 11:56 am

Plastiki hat geschrieben:Schränkt die Suche nach dem (vermeintlich) besserem Sound, welcher vermeintliches Postulat ist, die Kreativität im "Arrangement", oder überhaupt im Stilfindungsprozess ein?


Bei mir waren das mehr oder weniger immer zwei Punkte, die relativ unabhängig voneinander waren. Ich habe eine ungefähre Vorstellung davon, wie ich klingen will, die halt so eine Mischung aus den Grundsounds verschiedener Surfgitarristen ist, die ich gut finde. Also vielleicht eher Reproduktion als wirkliche Kreativität: Strat, dynamischer Cleansound (übergehend zum leichen Crunch), Reverb. Dazu an einigen Stellen Echo und Tremolo um bestimmte Stimmungen zu verstärken. Das hat sich insgesamt eher in einem langwierigen Prozess entwickelt bzw. ergeben, auch durch die Anforderungen, die aus dem Zusammenspiel mit den jeweiligen Mitmusikern entstanden.

Songwriting (und das ist für mich der eigentlich kreative Teil) ist ein ganz anderer Schuh: Das passiert bei mir zum größten Teil, ohne dass die Gitarre überhaupt eingestöpselt wird. Dabei habe ich zwar immer meinen Surfsound im Hinterkopf (weil ich eben dezidiert Stücke für eine Surfband schreibe), letztlich sehe ich das aber ähnlich wie netto: Ob eine Melodie, ein Riff oder eine Akkordfolge funktionieren oder sogar interessant sind, hat mit dem Sound, mit dem sie gespielt werden, relativ wenig zu tun. Mein (zugegebenermaßen nicht immer erfüllter) Anspruch ist es sogar, dass meine melodiehaften Themen bspw. auch im Kontext eines geübten Jazzquartet noch als Songbasis funktioneren sollten.
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon simoncoil » Mi Jan 29, 2014 1:36 pm

netto hat geschrieben:ja surfmusik muß ich "heimlich" spielen. jedenfalls mehr für mich alleine. spiele auch schon lange nicht mehr in bands. hab allerdings auch noch nie gehört daß hier irgendwer sowas in der richtung surf macht.


Kurzes PS dazu: Kennst du die Sachen von Tim Oestmann schon? Der versucht sich ebenfalls an einer Verbindung von Surfgitarre und Elektronik. Siehe zum Beispiel hier.
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon netto » Mi Jan 29, 2014 10:08 pm

ne den kenne ich nicht. was ist das für ein bursche? klingt irgendwie.....amateurmäßig?
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Re: Sound vs. Creativity, Creativity vs. Sound

Beitragvon Plastiki » Do Jan 30, 2014 6:30 pm

Hi,
bei mir tat sich da folgendes ,,Problem`` auf:
Ich hab auch viele Jahre auf ner Strat gespielt, zwar nicht immer Surf, aber in den vergangenen schon. Und da diese, selbst mit Tank nicht so einen drippy Sound machen konnte, ohne das es in irgendwelchen Frequenzen zu Pfeifen anfing, hat man da eher weniger Dwell reingedreht. Das Ergebnis war dann ein Sound, der eher so Spaghetti-mäßig ankam. Und Irgendwie hat man dann eben auch so ,,Songs´´ oder Stücke zum Üben gehabt, die sich dann aus dem Stand heraus gespielt, entwickelt hatten. Also auch so eine Art langwieriger Findungsprozess.
Dann der Wechsel auf eine JM vor ca. nem 3/4 Jahr. Auf jeden Fall ne totale Inspiration der Wechsel, aber eben plötzlich aus ,,total" anderen Richtungen, weil die schon besser geplätschert hat.
Dann bin ich vergangenen Herbst weg vom einfachen Combo, hin zu einer ET 2 als externe Box. Die ist mit 13er Flats auch ziemlich wummrich, will fast sagen so in etwa Nebulas heftig drückender Sound. Kann man schön auf den tiefen Saiten tremolieren üben. Aber eben eine ganz andere Schiene.
Nun wieder zu einer DIY Box mit klarerem Speaker gewechselt. Mal sehen in welche Richtung das dann gehen kann.
Spass macht es ja auf jeden Fall immer, es unterbricht meiner Meinung nach aber immer das gewohnte und führt zu neuen Impulsen, die sich, so wie ich die Musik ausübe (immer viel aus dem Stand heraus einfach los, manchmal entwickelt sich was) nicht immer positiv am konsequenten ,,Arbeiten`` an Stücken auswirkt.
Und auf jedenfall: ja, das mit den Mitmusikern ist ja auch kein zu unterschätzender Einflußfaktor. Beim Alleinspielen kann man ja sowieso ganz andere Freiheiten auskosten.
Aber man hat ja hoffentlich noch einige Jahre zum Schwimmen üben um sein Konvolut dann mal irgendwann zu einem Ganzen bringen zu können.:D


Viel Spass weiterhin
Plastiki
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